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Besseres Asthma-Management mit FeNO-Messungen

Wozu das Asthma-Management verbessern?

Die Folgen von schlecht kontrolliertem Asthma können schwerwiegend sein: Jeder zweite Patient hat in den letzten zwölf Monaten eine Exazerbation erlitten, weltweit sterben jeden Tag 1.000 Menschen an Asthma.1,2 Viele Patienten bleiben trotz Behandlung symptomatisch und haben ein höheres Exazerbationsrisiko.

Die Global Initiative for Asthma (GINA) beschreibt die Ziele des Asthma-Managements als Risikoreduktion und Symptomkontrolle, mit dem Bestreben, die Patienten zu entlasten. Zu den Risiken gehören Exazerbationen, der Umbau der Atemwege, Nebenwirkungen von Medikamenten und asthmabedingter Tod.3

Die Reduzierung von Exazerbationen hat oberste Priorität

Kurzfristig sind symptomatische Patienten aufgrund potenziell schwerer Exazerbationen der unmittelbaren Gefahr einer Krankenhauseinweisung und des Todes ausgesetzt. Auch die Lebensqualität der Patienten ist eingeschränkt: von Fehltagen bei der Arbeit oder in der Schule bis hin zum erzwungenen Aufgeben sportlicher Tätigkeiten, einem Mangel an regelmäßiger Bewegung und Schwierigkeiten bei Alltagstätigkeiten.3

Asthma kann zudem langfristige Probleme verursachen. Wiederholte Exazerbationen können zu einem schädlichen Umbau der Atemwege und einem erheblichen Verlust der Lungenfunktion führen. Bei Patienten mit häufigen Exazerbationen schreitet die Abnahme der Lungenfunktion doppelt so schnell voran.4 Unbehandelte Exazerbationsrisiken wirken sich auch nachteilig auf die Gesundheitsbudgets aus, da spontane Arzttermine und Krankenhausaufenthalte anfallen.

Behandlungen so individuell wie die Patienten selbst

Unkontrolliertes Asthma ist der Hauptrisikofaktor für Exazerbationen.3 Doch jeder Patient bringt auch seine eigenen modifizierbaren Risiken mit: darunter etwa stark entzündete Atemwege, reduzierte Lungenfunktion, hoher SABA-Einsatz, schlechte Einhaltung der ICS-Medikation oder unzureichende Inhalationstechnik.3

Ein maßgeschneiderter Ansatz zum Umgang mit persönlichen Risikofaktoren ist für Behandlungserfolge entscheidend.5 Die gezielte Behandlung von Atemwegsentzündungen – einem Schlüsselmerkmal von Asthma – verringert das Risiko von Exazerbationen erwiesenermaßen und wirksam.6

FeNO ist der praktischste Biomarker für Atemwegsentzündungen. Die FeNO-Werte sind bei Asthma erhöht und werden durch die Steroidtherapie gesenkt. FeNO-Messungen sind daher ein hilfreiches Instrument bei der individuellen Asthmabehandlung.

FeNO, der Asthma-Risikoschätzer

Eine regelmäßige Überwachung des Asthmas ist entscheidend, um das zukünftige Risiko des Patienten genau im Auge zu behalten. Nach weniger als zwei Minuten ist die FeNO-Messung abgeschlossen und die Ergebnisse werden am Point-of-Care angezeigt. Dies kann bei jedem Arztbesuch wiederholt werden.

Erhöhte FeNO-Werte sind mit 2,5 mal mehr Exazerbationen verbunden.7
Darüber hinaus könnte die Hälfte der Patienten mit hohen FeNO-Werten trotz Asthma-Kontrolle an einem Umbau der Atemwege leiden.8

FeNO-geleitetes Management

FeNO-Werte können anzeigen, ob inhalative Kortikosteroide (ICS) gegebenenfalls erhöht oder verringert werden sollten.9 FeNO hilft auch bei der Überwachung der Therapietreue der Patienten.10

Die Optimierung der Therapie und der Therapietreue mit FeNO-Messungen reduziert Exazerbationen nachweislich um bis zu 50 %.6

BIS ZU 50 % WENIGER

EXAZERBATIONEN

mit FeNO-geleitetem Asthma-Management für Erwachsene und Kinder

FeNO zur Behandlungsoptimierung

FeNO-Messungen können Behandlungsentscheidungen direkt verändern.9 Eine dem Ausmaß der Atemwegsentzündung angepasste Titration der Medikation kann die Krankheit unter Kontrolle bringen und das Risiko von Exazerbationen verringern.6

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FeNO für die Adhärenz

Mangelnde Therapietreue ist für das Asthma-Management sehr problematisch und könnte für bis zu 75 % der Asthmakosten verantwortlich sein.11,12 FeNO kann dabei helfen, Patienten zu identifizieren, die ihre ICS-Medikamente nicht wie vorgesehen einnehmen.10

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FeNO für die Patientenaufklärung

Erfahren Sie von Dr. Richard Russell mehr über Patienten, die gemeinsam mit Ärzten ihre FeNO-Werte im Laufe der Zeit verfolgten – und dabei ein großes Interesse entwickelten, die Werte zu reduzieren, um ihre Symptome und die Asthma-Kontrolle zu verbessern.

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Literatur

1. Centers for Disease Control and Prevention (CDC). Vital signs: asthma prevalence, disease characteristics, and self-management education-United States, 2001-2009. MMWR Morb Mortal Weekly Rep. 2011;60(17): 547-552. 2. Global Asthma Network. The Global Asthma Report. 2018. 3. Global Initiative for Asthma (GINA). Global strategy for asthma management and prevention. 2021 update. 4. Bai TR et al. Severe exacerbations predict excess lung function decline in asthma. Eur Respir J. 2007;30(3):452-6. 5. McDonald VM et al:. Treatable traits: a new paradigm for 21st century management of chronic airway diseases (Treatable traits down under international workshop report). Eur Respir J. 2019;53(5):1802058. 6. Petsky HL et al. Tailoring asthma treatment on eosinophilic markers (exhaled nitric oxide or sputum eosinophils): a systematic review and meta-analysis. Thorax. 2018;73(12):1110-9. 7. Mansur AH et al. Disconnect of type 2 biomarkers in severe asthma; dominated by FeNO as a predictor of exacerbations and periostin as predictor of reduced lung function. Respir Med. 2018;143:31-38. 8. Matsunaga K et al. Persistently high exhaled nitric oxide and loss of lung function in controlled asthma. Allergol Int. 2016;65(3):266-71. 9. Hanania NA et al. Measurement of fractional exhaled nitric oxide in real-world clinical practice alters asthma treatment decisions. Ann Allergy Asthma Immunol. 2018;120(4):414-418. 10 Heaney LG et al. Medical Research Council UK Refractory Asthma Stratification Programme (RASP-UK). Remotely monitored therapy and nitric oxide suppression identifies nonadherence in severe asthma. Am J Respir Crit Care Med. 2019;199(4):454-464. 11. Rifaat N et al. The golden factor in adherence to inhaled corticosteroid in asthma patients. Egypt J Chest Dis Tuberc. 2013;62:371-376. 12. Apter AJ. Enhancing patients adherence to asthma therapy. Up to Date. Last updated 2021. 13. LaForce C et al. Impact of exhaled nitric oxide measurements on treatment decisions in an asthma specialty clinic. Ann Allergy Asthma Immunol. 2014;113(6):619-23. 14. Wang K et al. Using fractional exhaled nitric oxide to guide step-down treatment decisions in patients with asthma: a systematic review and individual patient data meta-analysis. Eur Respir J. 2020;55(5):1902150. 15. Dweik RA et al. An official ATS clinical practice guideline: interpretation of exhaled nitric oxide levels (FeNO) for clinical applications. Am J Respir Crit Care Med. 2011;184(5):602-15. 16. Heaney LG et al. Eosinophilic and noneosinophilic asthma: an expert consensus framework to characterize phenotypes in a global real-life severe asthma cohort. Chest. 2021;160(3):814-830.