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19 Jahre alte Hochschulsportlerin mit 6-monatiger Vorgeschichte von Atemnot bei Asthmabehandlung*

Vorgesehene

Rolle von FeNO

FeNO-Messungen trugen zur Identifizierung einer nicht mit Asthma in Zusammenhang stehenden Erkrankung bei schlechtem Ansprechen auf inhalatives Corticosteroid/Beta-Agonist mit lang anhaltender Wirkung (ICS/LABA) bei.

Wäre FeNO zu Beginn des Auftretens der Dyspnoe-Symptome dieser Patientin gemessen worden, wären die Symptome ggf. nicht einem pulmonalen entzündlichen Prozess zugeordnet worden. Bei der Patienten hätten möglicherweise unnötige Behandlungsversuche mit Asthmamedikation, Thorax-Röntgenaufnahmen und wiederholte Lungenfunktionstests vermieden werden können.

Patientenhintergrund

Patientenhintergrund

  • Es wurden flache Atmung und ein tägliches Gefühl berichtet, nicht tief durchatmen zu können
  • Keine nächtlichen Symptome
  • Beim Laufen auf dem Laufband während eines Ausdauertests 1 Woche vor der Untersuchung auftraten akute Atemnot, periorale Zyanose und Bewusstseinsverlust auf
  • Thorax-Röntgenaufnahme war unauffällig, mehrere Dosen Salbutamol mittels Vernebler führten zu einer Tachykardie
  • Die Patientin war bereits zuvor aufgrund eines durch körperliche Anstrengung induzierten Bronchospasmus mit Salbutamol behandelt worden
  • Allergische Rhinitis in der Vorgeschichte, erfolgreich mit Antihistaminen behandelt
  • Die Ergebnisse von Lungenfunktionstests in der Vergangenheit waren unauffällig, mit einer Bronchodilatation von 9 % nach Einnahme von Salbutamol
  • Thorax-Röntgenaufnahme unauffällig
  • Fortgesetzte ICS/LABA-Einnahme zur Behandlung der persistierenden Symptome
Beurteilung

NIOX-gestützte Beurteilung

Behandlung

Behandlung

  • Asthmabehandlung abgesetzt
  • Verlaufskontrolle in 2 Wochen, 6 Wochen und 3 Monaten geplant
  • Biofeedback-Training zur Kontrolle von VCD und Hyperventilation verschrieben

Die Episoden der Patienten traten nicht mehr auf und ihr FeNO-Wert verblieb bei allen Verlaufskontrollen trotz der Absetzung von ICS/LABA bei <20 ppb.

*Die dargestellte Fallstudie dient lediglich dem Zweck der Schulung und stellt keinen echten Patientenfall dar. Vergleichbare Ergebnisse können nicht garantiert werden und dürfen nicht als typisch angesehen werden.